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Langhaarkatzen

Diese Kategorie enthält 7 Artikel

Wachstum von Katzenbabys

Über die Gewichtszunahme von Katzenbabys in den ersten acht Lebenswochen. 

BirmakätzchenKatzenbabys nehmen ab dem Tage der Geburt stetig zu. Das Wachstum der Kleinen lässt sich am besten überwachen, indem diese täglich, möglichst jeweils zu gleichen Stunde) gewogen werden.

Als Faustregel gilt, das ein Kitten sein Gewicht in der ersten Woche etwa verdoppeln soll.  Tatsächlich gibt es allerdings gewisse Unterschiede in der Gewichtszunahme der einzelnen Katzenrassen.

Nach Untersuchungen von Dubos aus dem Jahre 1977 stellt sich die Anzahl der Tage, die zur Verdopplung des Geburtsgewichtes benötigt werden, wie folgt dar:

Hauskatzen

Katze / Kater – (7 Tage)

Rassekatzen

Abessinier – Katze – (6 Tage) / Kater – (9 Tage)

Birmakatze – Katze – (9 Tage) / Kater – (8 Tage)

Europäisch Kurzhaar – Katze / Kater – (7 Tage)

Maine Coon – Katze – (10 Tage) / Kater – (9 Tage)

Norwegische Waldkatze – Katze / Kater – (10 Tage)

Perserkatze – Katze – (9 Tage) / Kater – (8 Tage)

Siamkatze – Katze / Kater – (8 Tage)

Sphinx – Katze / Kater – (9 Tage)

Nach 4 Wochen haben die Kitten ihr Geburtsgewicht um das 4- bis 5,5-fache erhöht. Nach weiteren 4 Wochen wird sich dieses Gewicht nochmals um das 1,5- bis 2,3-fache erhöht haben.

 

Sibirische Katze

Sibirischer “Tiger” fürs Wohnzimmer

Die Sibirische Katze stammt aus dem eiskalten Sibirien und heißt dort auch Sibirskaja Koschka. Ihre Statur ist (mittel-)groß und kräftig, wirkt mit ihrem dünneren Sommerfell aber dennoch anmutig. Um sich dort vor dem rauhen Klima zu schützen, besitzt sie ein dickes, langes Fell mit reichlich ,leicht öligem, Deckhaar und dichter Unterwolle. So überlebt die Sibirische Waldkatze selbst den härtesten Winter. Der Kopf ist äußerst breit und rundlich, die Ohren meist mittelgroß und die Augen sind groß und oval. Die Sibirier hat einen sehr liebenswerten Gesichtsausdruck und schaut dazu mit ihren schräg liegenden Augen wirklich etwas „asiatisch“ aus. Ihr Schwanz ist mittellang und buschig.

 

Thanks to ©Mischi3vo

Russische Zuchtverbände mögen es lieber, wenn sie sie noch das Erscheinungsbild einer Wildkatze hat. Deshalb fordert man in der Heimat auch ein Tabbymuster und es sind nur die Farben, die auf Schwarz und Rot basieren, erlaubt. Die Sibirier besitzt immer noch am häufigsten das Tabbymuster aber man bemüht sich heute auch einfarbige und schattierte Tiere zu bekommen. Es gibt auch eine Point-Variante der Katze, diese wird Neva Masquerade genannt.

Sibirier mit Points heißen "Neva Masquerade".

Sibis, wie sie von Liebhaber auch genannt werden, eignen sich sehr gut als Familienkatze. Sie sind menschenbezogen, aber nicht aufdringlich, verspielt und „reden“ auch gerne mit ihren Menschen. Auch das Wasser scheut sie nicht. Man sollte sie nicht unbedingt als Einzelkatze halten, da sie sich in Gesellschaft anderer Katzen sehr wohlfühlt und sich sogar mit Hunden versteht. Einen Zugang nach draußen sollte man der Katze auch bieten können. Angeblich soll die Sibirier keine Katzenallergie auslösen, weil sie das allergieauslösende Protein FelD1 nicht produzieren soll. Wissenschaftlich wurde das aber nie bewiesen.

Sibis sind gern im Freien.

Geschichte der Rasse

Ursprünglich kommt die Sibirische Katze aus Russland und der Ukraine, wo sie sich als gute Mäusefänger erwiesen. Nach dem Mauerfall brachten Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion die Rasse in den Westen. Sibirier werden seit etwa 1980 gezüchtet. Da die Sibirische Katze durch ihre Umgebung geprägt wurde und nicht durch Zucht von Menschen, zählt sie zu den natürlichen Rassen ,wie Kartäuser oder Türkisch Van, und deshalb sind Einkreuzungen strikt verboten.

 

Sibi-Kätzchen ___ Thanks to ©Mischi3vo

Elizabeth Terrell brachte die Sibirische Waldkatze in die USA, wo die Rasse sofort Freunde fand. Viele amerikanische Spitzentiere entstammen der Terrellschen Zucht – Starpoint. Vom World Cat Federation (WCF) wurde die Sibirische Katze 1992 offiziell als Rasse anerkannt, die Fédération Féline (FIFe) erst 6 Jahre später.

Steckbrief

Enstehungszeit: 1980er Jahre

Ursprungsland: Russland, Sibirien

Vorfahren: Wildkatzen, später Haus- und Bauernkatzen

Einkreuzungen: -

Synonym: Sibi, Sibirische Katze

Gewicht: 4,5 – 9 kg

Charakter: freundlich, offen, sanft, ausdauernd, lebhaft, intelligent

 

Thanks to ©Mischi3vo

Farbschläge

Einfarbig und Schildpatt: Schwarz, Blau, Rot, Creme, Schildpatt

Smoke; Schattiert; Tipping; Points; Zweifarbig

Tabby, Silber-Tabby (gestromt, getigert, getupft): Braun, Rot, Creme, Blau, Schildpatt

Norwegische Waldkatze

Zuerst könnte man die Norwegische Waldkatze (norwegisch: Norsk Skogkatt) mit der Maine Coon verwechseln, da sie sich sehr ähneln. Sie gehört zu den natürlichen Rassen, da sie der Wildkatze sehr nahe steht und wird von Züchtern gerne auch als kleiner Luchs bezeichnet. Die Norwegische Waldkatze besitzt einen sehr kräftigen Körper mit langem Fell, langen stämmigen Beinen und einer deutlichen Halskrause, einem dreieckigem Gesicht mit runden Augen und einen buschigen Schwanz.

Mit Fellbüscheln unter ihren Pfoten kann die Katze auch über Schnee laufen. Das lange Fell ist doppellagig, besitzt eine dichte Unterwolle und wasserabweisendes Deckhaar, sodass sie perfekt gegen die eisige Kälte Skandinaviens (ca. minus 30°!) geschützt ist. Im Winter ist ihr Fell länger als im Sommer. So ist die Norwegische Waldkatze bestens an das eisige und raue Klima im Norden angepasst.

Mit Fellbüscheln unter den Pfoten übern Schnee

Die Norwegerkatze kann ausgezeichnet jagen, klettern und sogar Fische fangen.

Die Katze hat ein sanftes Wesen, ist zu Fremden eher zurückhalten, aber zu Freunden sehr vertraut. Auch akzeptiert sie andere Artgenossen und ist recht gesellig, so dass sie eine gute Familienkatze abgibt. Man sollte der Katze viel Platz und einen Zugang nach draußen bieten können.

Norwegerkatze im Schnee

Geschichte der Rasse

Um etwa 1000 n. Chr. kam die Katze über die Handelsrouten der Wikinger aus Byzanz nach Norwegen. Dies wurde dadurch bewiesen, dass die Norwegische Waldkatze Fellfarben besitzt, die es in der Türkei, aber nicht in Europa gibt. In nordischen Sagen ist manchmal die Rede von Zauber-oder Trollkatzen mit buschigen Schwänzen, was auf diese Rasse schließen lässt.

Die gezielte Zucht der Rasse begann 1970. Im September 1972 wurde die Norwegerkatze als eigene Rasse anerkannt und im selben Jahr auch zur Norwegischen Nationalkatze.

Die Norwegische Waldkatze erfreut sich großer Beliebtheit, auch in Deutschland.

Steckbrief:

Entstehungszeit: 1930er

Ursprungsland: Norwegen

Vorfahren: Bauernkatzen

Synonyme: Norwegerkatze, Skogkatt, Skaukatt, Wegie

Gewicht: 3 – 9 kg

Charakter: zurückhaltend, gutmütig und ruhig

Farbschläge:

Einfarbig und Schildpatt; Smoke (außer Weiß); Schattiert und Tipping (außer Weiß); Tabby (gestromt, getigert, getupft); Silber-Tabby

Maine Coon

Sanfter Riese…

Sie gehört ebenfalls zu den beliebtesten und schönsten Rassen: die Maine Coon. Sie gehört wie zu den Naturrassen. Ihr langes Fell ist im Winter am prächtigsten, wenn es am vollsten ist. Die Maine Coon besitzt eine löwenartige Halskrause und ist außerdem einer der größten und schwersten Katzen (ca. 10kg). Auch „redet“ die Maine Coon sehr gerne, was sich zwitscherartig und fröhlich anhört.

Der Name „Maine Coon“ kommt daher, dass man früher wegen ihrem buschigem Schwanzes dachte, dass das Tier eine Kreuzung von einem Waschbär (engl. Coon oder racoon) und einer Katze ist (was aber natürlich Quatsch ist^^). Und sie kommt aus ursprünglich aus dem US-Bundesstaat Maine (Ostküste der Usa, Neuengland).

Der Herkunftsort der Maine Coon Maine

Kätzinnen sind oft „ladylike“, während ihre Männer nicht sehr auf ihr Benehmen achten und manchmal sogar etwas dumm wirken ;) Deshalb wird die Maine Coon auch Gentle Giant, Sanfter Riese, genannt. Sie haben ein sehr fröhliches und ruhiges Wesen und hängen auch an ihrem Besitzer. Somit ist sie eine ideale Familienkatze :)

Oft besitzen Maine Coons an ihren Ohren Pinsel.

Geschichte der Rasse

Die genaue Herkunft der Katze ist unbekannt. Vermutlich brachten europäische Siedler sie mit ihren Schiffen, die in Neuengland (also oft im Hafen von Maine) anlegten, mit. Jedoch machte Anfang des 20. Jahrhunderts die Perserkatze der Maine Coon den ersten Platz der Beliebtheitsskala streitig. Aber Bauer erkannten die hervorragenden Jagdkünste der Katze, und blieb damals wie heute sehr beliebt.

Steckbrief:

Enstehungszeit: 1860er Jahre

Ursprungsland: USA

Vorfahren: Bauernkatzen

Einkreuzungen: -

Synonym: Maine Shag, Gentle Giant, auch Hundekatze genannt (wegen ihrer Anhänglichkeit)

Gewicht: 5 – 10kg

Charakter: freundlich, anhänglich, gutmütig

Farbschläge:

Die Augen sind grün, golden oder kupferfarben.

Fell: Einfarbig, Schildpatt, Smoke, Schattiert, Tabby (getigert, gestromt), Zweifarbig

Junge Maine Coons

Für meine ‘Miss MaineNina <3

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