Stell Dir vor, Du gehst in den Zoo und plötzlich stehst Du einer Raubkatze gegenüber.
Nicht durch die üblichen Zäune oder Glasscheiben, sondern ungeschützt, Auge in Auge. – Kein wirklich angenehmer Gedanke und man mag es kaum glauben, so unwahrscheinlich ist das gar nicht.
Erst in der letzten Woche überwand im Zoo Nürnberg Gepardenmännchen “Turbo” einen 2,70 Meter hohen Zaun, fiel ein Pony an und verschwand für etwa zwei Stunden in den Weiten des Zoos, bevor er schließlich mit Pfeilen betäubt und ins Gepardengehege zurückgebracht werden konnte.
Kein Einzelfall! Jedes Jahr schaffen es etliche Tiere in Zoos, Tier- und Wildparks ihre Gehege und Behausungen “unrechtmäßig” zu verlassen und für Aufregung zu sorgen.
Die meisten dieser Vorfälle gehen glimpflich aus. – Für Mensch und Tier. Allerdings sind sowohl das Verhalten der Tiere in der ungewohnten Umgebung, als auch die Reaktionen der Besucher nicht wirklich kalkulierbar. Wie immer im Leben bleibt auch beim Zoobesuch ein Restrisiko.