In genau 3 Monaten jährt sich zum 100en Mal der Tag, an dem die RMS Titanic nach der Kollision mit einem Eisberg in den eisigen Fluten des Meeres versank und 1513 Menschen den Tod fanden.
An Bord des Schiffes befanden sich auch zahlreiche Tiere, von denen die meisten das Schicksal ihrer Besitzer teilten.
So sollen mindestens 9 bis 10 Hunde, die Schiffskatze “Jenny”, 30 Hähne je zwei preisgekrönte Hähne und Hühner, ein Kanarienvogel sowie ein Schweinchen an Bord gewesen sein.
Lediglich die fünf kleinen Hunde durften mit ihren Besitzern die Kabine teilen. Für die größeren Tiere gab es eine Zwingeranlage an Bord des Schiffes.
Bei den Hunden handelte es sich verschiedener Berichte zur Folge um Airdale-Terrier “Kitty”, 1 Chow-Chow, 1 Spitz, den Pekinesen “Sun Yat Sen”, eine preisgekrönte Bulldogge mit Namen “Gamon de Pycombe”, ein kleines Hündchen unbekannter Rasse, namens “Frou-Frou” den Irischen Wolfshund des Kapitäns Edgar John Smith sowie den schwarzen Neufundländer “Rigel”.
Für die Hunde war eigenes Personal an Bord. Die Tiere wurden regelmäßig auf dem Achterdeck der Titanic “Gassi” geführt.
Es kursieren Geschichten, nach denen nur drei der Hunde wieder zu ihren Besitzern fanden und mit diesen überlebten, nachdem die Zwinger der havarierten Titanic geöffnet wurden.
Angeblich soll “Rigel” von Bord der Titanic gesprungen und fast drei Stunden lang geschwommen sein. Niemand hatte ihm geholfen und ihn an Bord eines der Rettungsboote gezogen. Er wurde später von der Carpathia, dem Schiff, das auch die Überlebenden des Untergangs nach New York brachte, aufgenommen und da sein Herrchen, das Unglück nicht überlebte, von einem der Seeleute der Carpathia adoptiert.
Nach einer weiteren, unbestätigten Story, soll der schwarze Neufundländer Rigel die Carpathia, erst durch Bellen auf eines der Rettungsboote aufmerksam gemacht haben.
Schiffskatze Jenny soll noch in Southampton, während die Titanic beladen wurde, einen Wurf aufgezogen haben. – Ihre Aufgabe an Bord war die Bekämpfung der etwa 2000 Ratten. (Da fragt man sich allerdings, wie eine Schiffskatze das schaffen soll u n d wer die Ratten wohl gezählt haben mag.)
Das Schweinchen, hat entgegen anderer Gerüchte, die Schiffsreise auf der Titanic übrigens nicht überlebt. – Das konnte es auch gar nicht, denn bei diesem Schweinchen handelte es sich um das Spielschwein der Passagierin Edith Rosenbaum, eine Art Spieldose, das die Melodie der Maxixe spielte.

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Geschrieben von Adrian | 29. Januar 2012, 20:50